Skip to main content

Heat it Up - Cool it Down: Ring-Kolloquium der GeoEnergie Allianz Berlin Brandenburg GEB²

  News

Date: 14th January 2026

Venue: GFZ, Telegrafenberg, Haus C4, Raum 2.06 oder online

Host: GFZ Helmholtz Centre for Geosciences

Heat it Up - Cool it Down

Ring-Kolloquium der GeoEnergie Allianz Berlin Brandenburg GEB²

 

Die GEB2 ist ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk mit dem Ziel Geoenergieprojekte (d.h. Projekte zur nachhaltigen Nutzung des Untergrundes, z.B. Geothermie und Speicherung) in der Region Berlin und Brandenburg umzusetzen und stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

„Heat it up - Cool it Down“ ist ein neues wissenschaftliches Austauschformat, das 2026 beginnt und rotierend alle 2 Monate an einem anderen GEB2 Institut bzw. hybrid stattfindet und über die GEB² und deren Aktivitäten informiert.

Ort: GFZ, Telegrafenberg oder online: Zugang bitte bei Martina Pakos anfragen: martina.pakos@ieg.fraunhofer.de

Zeit: 14.01.2026, 16:30 - 18:00

Registrierung: Für eine Präsenzteilnahme bitte bis zum 9.1.2026 bei Martina Pakos registrieren: martina.pakos@ieg.fraunhofer.de

Programm:
16:30-16:45 Vorstellung der GeoEnergie Allianz Berlin Brandenburg (GEB²); Simona Regenspurg
16:45-17:15 Wissenschaftlicher Vortrag Stefan Kranz: „ATES in Berlin: Wie kann die Aquiferwärmespeicherung in urbanen Räumen umgesetzt werden?“
17:15-17:45 Offene Diskussionsrunde über ATES-Systeme im urbanen Raum; Moderation: Guido Blöcher
Ab 17:45     „Cool it Down“: Postkolloquium mit kleinen Erfrischungen

 

Thema: Aquifer-Wärmespeicher in Berlin-Adlershof

Am Standort Berlin Adlershof baut die „Berliner Blockheizkraftwerks-Träger- und Betreibergesellschaft” (BTB) im Rahmen des Projekts „Reallabor GeoSpeicherBerlin” – in Zusammenarbeit mit dem GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung und der TU Dresden – Berlins größte Wärmespeicheranlage. Der vorgesehene Speicher befindet sich in einer Tiefe von etwa 350 bis 400 Metern, wo die Temperatur bei etwa 23°C liegt. Im Sommer soll hier Wasser mit einer Temperatur von bis zu 95°C eingeleitet werden. So kann überschüssige Wärme aus einem Holzheizkraftwerk gespeichert und im Winter wieder nach oben gepumpt und die Wärme in das bestehende Fernwärmenetz eingespeist werden. Modellrechnungen zeigen, dass rund 85 Prozent der Wärme zurückgewonnen werden können. Ziel ist es, über 30 GWh erneuerbare Wärme zu speichern. Im Sommer 2025 wurden an einer Forschungsbohrung am Standort bereits umfangreiche hydraulische Teste durchgeführt.

Dipl.-Ing. Stefan Kranz: Projektleitung am GFZ der Projekte „Reallabor GeoSpeicher Berlin: Integration eines Hochtemperatur-Aquiferwärmespeichers mit Wärmepumpensystem in ein Fernwärmenetz“ und „PUSHIT: Piloting Underground Storage of Heat In geoThermal reservoirs“.

Back